Ev.-luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz
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Geschrieben von Pfarrer Peter Bergmann   
Freitag, 01 Dezember 2006

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils.

(Jesaja 12,3)

 

Bald ist wieder Weihnachten und die schönste und gemütlichste Jahreszeit beginnt.

Die Kinder freuen sich besonders auf die Geschenke und schwärmen jetzt schon davon. Um ein Geschenk geht es

auch in der nachfolgenden Geschichte:


1 „Weihnachten steht bald vor der Tür!“

2 „Und was gibt‘s geschenkt?“

1 „Wasser!“

2 „Wie bitte?“

1 „Wasser ist das wertvollste Lebensmittel. Der Mensch besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Ohne Wasser läuft nichts!“

2 „Es regnet oder schneit doch wohl genug im Dezember!“

1 „Es gibt ein besonderes Wasser …“

2 „Verstehe: Wodka!“

1 „Nein, ein Wasser für die Seele, für unseren Lebensdurst.“

2 „Und wer will den stillen? Der Weihnachtsmann vielleicht? Die Fußballweltmeisterschaft jedenfalls ist schon

lange vorbei. Das war ja eine riesige Party, quasi wie Weihnachten und Ostern und Kirchweihfest zusammen.“

1 „Gott wird Mensch. Das feiern wir zu Weihnachten. Jesus kennt unseren Lebensdurst und er sagt: Wer Durst hat, der soll zu mir kommen und trinken! (Johannes 7,37)“

2 „Das verstehe, wer will …“

1 „Ich verstehe das so: Bei Jesus kommt meine gestresste Seele zur Ruhe. Bei ihm kann ich neue Kraft und neuen Lebensmut schöpfen.“

2 „Und weshalb?“

1 „Weil Jesus mich so annimmt, wie ich bin! Er kennt mich besser als ich mich selbst – und er hat mich rundum lieb.“

1 „So einen Chef hätte ich auch gerne … Aber wie klappt das denn mit der Kommunikation?“


Viele Möglichkeiten gibt es, die Liebe Gottes zu erfahren. In Beziehungen, wenn sich Zerstrittene wieder miteinander versöhnen, in Gesprächen, wenn ich merke, der andere meint es gut mit mir. Auch in den Gottesdiensten kann ich etwas von der Liebe Gottes wahrnehmen, wenn mich die Worte der Bibel und der Predigt aufbauen, die Lieder froh stimmen, die Gemeinschaft einlädt und die Gebete tragen.

Ich wünsche uns eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit. Ich bin ganz gespannt, wie Sie die Liebe Gottes in den

nächsten Wochen erleben?

Ihr Pfarrer Peter Bergmann


 
   
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