Losung für heute:

Ich, der HERR, habe dich gerufen, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
Jesaja 42,6.7

Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr auch noch im Leibe lebt.
Hebräer 13,3

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine

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Montanregion Erzgebirge

 

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Montanregion Erzgebirge - auf dem Weg zum UNESCO Welterbe

 

Das Erzgebirge hat sich seit den ersten Silberfunden im Jahre 1168 in über 800 Jahren zu einer einzigartigen Kulturlandschaft entwickelt. Bis heute zeugen Landschaften, Bauten, Stadtbilder, Kunstschätze und ein lebendiges Brauchtum von dieser Entwicklung.

 

Die herausragende Bedeutung und die weltweite Einmaligkeit der Montanregion Erzgebirge ergeben sich aus folgenden Besonderheiten:

  • einer mehr als 800-jährigen Prägung von Gesellschaft, Kultur und Landschaft durch das Montanwesen,

  • der Vielfalt für diese Prägung charakteristischer Facetten der Kulturlandschaft, die materielle und immaterielle Aspekte beinhalten,

  • der Darstellung dieser Facetten anhand von originalen, hochwertigen Sachzeugen und Landschaften über dem gesamten Zeitraum,

  • dem großen Einfluss der Entwicklung des Montanwesens im Erzgebirge auf die Bergbauregionen in Europa und anderen Teilen der Welt sowie

  • dem grenzübergreifenden Charakter

 

Aus diesen Gründen heraus bewirbt sich die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoři um den UNESCO-Welterbetitel.

 

Im Jahr 2014 wurde der Antrag offiziell beim Welterbekomitee in Paris eingereicht.
Nachdem es noch einiger Korrekturen bedurfte, wird der Antrag bis Februar 2018 erneut eingereicht. Mit einer Entscheidung ist im Sommer 2019 zu rechnen.

 



Gesamtgemeinde Annaberg-Buchholz        

 

 

   Die Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz

verwaltet gleich mehrere Zeugnisse des

Montanwesens im Erzgebirge.

 

 

Blick auf Annaberg-Buchholz und St.Annen Kirche

Das Wahrzeichen unserer Stadt ist die St. Annenkirche inmitten der historischen Altstadt.

Herzog Georg der Bärtige ist der Gründer der Stadt Annaberg. Er hat maßgeblich zum Bau diese Kirche beigetragen. Die stattliche Größe, die reiche Ausstattung und nicht zuletzt die Verpflichtung namenhafter Baumeister belegen den damaligen Reichtum der Region.

 

Mit dem Bergbaugemälde von Hans Hesse auf dem Annaberger Bergaltar befindet sich in der St. Annenkirche eine der wichtigsten detailgetreuen Abbildungen des damaligen Lebens im Bergbau. Daneben beherbergt die St. Annenkirche eine Vielzahl von Bergbauzeugnissen der Montanregion Erzgebirge.
 

 

Bergkirche St. Marien

 

Ebenfalls im Zentrum der historischen Altstadt befindet sich die Bergkirche St. Marien. Sie ist die einzige bergmännische Sonderkirche Sachsens und erinnert an die Bedeutung der Annaberger Bergknappschaft.
Der dortige Bergaltar befindet sich derzeit in einer Dresdner Restauratorenwerkstatt, in der er restauriert wird.

 

 

 

 

St. Katharinenberg (heute Buchholz) wurde durch Kurfürst Friedrich dem Weisen als Pendant zur benachbarten Bergstadt St. Annaberg gegründet. Allerdings erlangte die Stadt nie die Bedeutung Annabergs, da der Silberbergbau trotz anfänglicher Erfolge nicht den erhofften Ertrag einbrachte.

 

Die St. Katharinenkirche mit dem St. Katharinenkirche im Gemeindeteil BuchholzHauptaltar aus dem Annaberger Franziskanerkloster steht beispielhaft für die eigene Entwicklung des Bergbaugebietes Buchholz. Dort befindet sich auch der aus der Buchholzer Hospitalkirche stammende St. Wolfgangsaltar mit umfangreichen bergbaulichen Bezügen. Hans Hesse schuf mit beiden Altären sehenswerte Zeugnisse bergbaulicher Blütezeit.

 

 

 

 


 

Alle Informationen zum Projekt auf dem Weg zum UNESCO-WELTERBE finden Sie  HIER